Warum spenden
Am 6. September 2026 sind in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen. In Umfragen liegt die AfD weit vor den demokratischen Parteien, so dass eine AfD-geführte Regierung in Magdeburg möglich scheint. Viele Menschen, Institutionen, Vereine und Wohlfahrtsverbände wären durch eine AfD-Regierung existenziell bedroht. Konkret hat die AfD auch angekündigt, dem gemeinnützigen Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit als Trägerverein der Mobilen Opferberatung sämtliche staatliche Finanzierung zu entziehen.
Ihre Spende für ein solidarisches Miteinander
Für die Mobile Opferberatung und den Trägerverein Miteinander e.V. ist klar: Wir wollen die vielen Ratsuchenden und Angegriffenen nicht im Stich lassen. Dafür sind wir jetzt dringend auf Spenden angewiesen. Denn wir wissen nicht, ob das Land Sachsen-Anhalt und die Bundesregierung ihren Verpflichtungen zur Förderung von spezialisierten Opferhilfeeinrichtungen aus der EU-Opferschutzrichtlinie nach den Landtagswahlen weiterhin nachkommt.
Für viele Menschen, die nach einem rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriff Unterstützung durch die Mobile Opferberatung erhalten, ist dieses Szenario schon jetzt mit großen Ängsten verbunden. Sie fragen sich, ob und wie sie ohne professionelle und solidarische Beratung die oftmals schwerwiegenden Folgen eines Angriffs bewältigen können.
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Spendenkonto
Kontoinhaber:
Miteinander e.V.
IBAN:
DE47 3702 0500 0008 4734 00
BIC:
BFSWDE33XXX
Verwendungszweck:
Mobile Opferberatung
Wie wird unsere Arbeit aktuell finanziert?
Im laufenden Jahr 2026 wird die Mobile Opferberatung vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ sowie durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit mit Mitteln in Höhe von insgesamt 718.466,98 Euro gefördert. Damit wird die Arbeit von insgesamt acht Berater*innen in Teilzeit und zwei Projektleitungen in Teilzeit, einer Öffentlichkeitsarbeiter*in mit 10 Wochenstunden, die Miete und weitere Sachkosten für drei Anlaufstellen in Halle, Magdeburg und Salzwedel sowie Fahrtkosten etwa für aufsuchende Beratungsgespräche, Prozessbegleitungen und Honorare u.a. für Dolmetscher*innen finanziert.
Die sachgerechte und sparsame Verwendung dieser Förderung ist für unseren Träger, den gemeinnützigen Verein Miteinander – Netzwerk für Demokratie in Sachsen-Anhalt eine Selbstverständlichkeit. Die Mittelverwendung wird durch die Fördermittelgeber regelmäßig kontrolliert und geprüft.
Was passiert mit meiner Spende?
Wir verwenden Ihre Spende für den angegebenen Spendenzweck, um die Arbeit der Mobilen Opferberatung auch über die Landtagswahlen und den Jahreswechsel 2026/2027 weiter abzusichern und zu ermöglichen.
Für den Fall, dass die Mobile Opferberatung gar keine oder lediglich einen Teil der Förderung des Landes Sachsen-Anhalt und/oder des Bundesprogramms Demokratie leben für 2026 erhält, werden wir Ihre Spende für den angegebenen Spendenzweck einsetzen: um die Arbeit der Mobilen Opferberatung auch über die Landtagswahlen und den Jahreswechsel 2026/2027 weiter abzusichern und zu ermöglichen.
Für den Fall, dass die Mobile Opferberatung zum 1. Januar 2027 weiterhin regulär und ohne Einschränkungen vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt und aus Bundesmitteln gefördert wird, dienen die Spendengelder zur strukturellen Absicherung der Arbeit des Trägervereins Miteinander e.V. und seiner Projekte.
Warum Ihre Unterstützung jetzt zählt
Drei bis vier rechte, rassistische und antisemitische Angriffe werden pro Woche in Sachsen-Anhalt verübt. Gewalt und Bedrohungen richten sich gegen alle, die im Weltbild der extremen Rechten als politische Gegner:innen markiert und vertrieben werden sollen. In 25 Jahren sind tausende Angegriffene nach schweren Körperverletzungen, Brandstiftungen und Bedrohungen durch die Mobile Opferberatung unterstützt worden: professionell und solidarisch. Jetzt brauchen wir Ihre Unterstützung, um diese praktische Solidarität zu verteidigen.
Jährliche Statistiken
nach Landkreisen und kreisfreien Städten
Jahresvergleiche 2003 -2025
politisch rechts motivierte Angriffe nach Tatmotiven
Über die Mobile Opferberatung
Die Mobile Opferberatung in Trägerschaft von Miteinander e.V. unterstützt seit 2001 professionell und parteilich Betroffene rechter, rassistischer, lgbtig*-feindlicher, sozialdarwinistischer und antisemitischer Gewalt, deren Freund*innen, Angehörige sowie Zeug*innen in Sachsen-Anhalt.
Unsere Beratung ist kostenlos, vertraulich, auf Wunsch auch anonym und unabhängig von einer Anzeigenerstattung. Wir beraten in unseren drei Anlaufstellen in Salzwedel, Magdeburg und Halle (Saale), vor Ort und online.
Gegen die Normalisierung von Hass und Gewalt
Die Mobile Opferberatung tritt für Demokratie und den Schutz und die Opferrechte derjenigen ein, die durch rassistische, rechte und antisemitische Angriffe körperlich und seelisch verletzt werden. Unsere Arbeit stützt sich auf Artikel 1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Schon jetzt werden wöchentlich bis zu vier Menschen Opfer eines rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriffs. Auf jeweils 100.000 Einwohner*innen kommen in Sachsen-Anhalt 6,7 rechte Gewalttaten.
Im bundesweiten Vergleich ist die Gefahr, Opfer eines rechten Angriffs zu werden, in Sachsen-Anhalt mehr als drei Mal so hoch wie in der Mehrheit aller 16 Bundesländer. Zu diesem gesellschaftlichen Klima der Normalisierung von Rassismus, Antisemitismus und NS-Verherrlichung hat die AfD massgeblich beigetragen als Stichwortgeber für Hass und Gewalt.
Was wir tun
Seit 25 Jahren beraten und unterstützen wir Hinterbliebene und Überlebende rechtsterroristischer Anschläge – wie in Halle (Saale) an Yom Kippur 2019 – ebenso wie Angehörige von Todesopfern sowie direkt Betroffene rassistischer und antisemitischer Angriffe, politisch rechts motivierter, rassistischer Bedrohungen und Brandanschläge.
Zudem beraten wir Angehörige, enge Bezugspersonen und Zeug*innen. Dies geschieht kostenlos, vertraulich, mehrsprachig, vor Ort und digital, parteilich im Sinne der Betroffenen und auf Wunsch anonym.
Mit langjähriger Erfahrung und hoher Expertise beraten und begleiten wir seit dem Jahr 2001 jährlich mehrere hundert Verletzte und Angegriffene – seit 25 Jahren! Professionell und solidarisch stehen wir den Angegriffenen zur Seite und arbeiten auf Basis gemeinsamer Qualitätsstandards.
Der gewaltvollen Realität stellen wir Solidarität und Beratung entgegen
Rassistische, antisemitische und rechte Gewalt und Terror beeinflusst in Sachsen-Anhalt das Leben und den Alltag von vielen tausenden Menschen existenziell. Als Konsequenz nach dem Neonazi-Mord an dem Familienvater Alberto Adriano an Pfingsten 2000 im Stadtpark von Dessau hat die damalige Bundesregierung entschieden, spezialisierte Opferberatungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt zu fördern.
Seit dem Jahr 2001 wird durch Bundesprogramme und das Land Sachsen-Anhalt die Arbeit der Mobilen Opferberatung in Trägerschaft von Miteinander e.V. ermöglicht. Seitdem hat das Team der Mobilen Opferberatung mehr als 3.500 Menschen nach schwersten Gewalttaten beraten und begleitet: darunter sind Hinterbliebene und Überlebende der Anschläge in Halle und Wiedersdorf im Oktober 2019 ebenso wie Kinder und Jugendliche, die nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg im Dezember 2024 bei rassistischen Resonanztaten verletzt wurden. Unser Anliegen ist klar: Niemand soll nach einem Angriff allein bleiben.
Den Erfahrungen von brutaler Gewalt und Verlust begegnen wir mit Solidarität, Empathie und professioneller Unterstützung. Wir sind für die Angegriffenen da: unmittelbar nach einem Angriff und auch noch viele Jahre später: Beispielsweise wenn die strafrechtliche Aufarbeitung erst mehrere Jahre nach dem Angriff zu einem Gerichtsverfahren führt.
Damit die Angegriffenen nicht alleine bleiben und wir weiterhin verlässlich an ihrer Seite stehen können, brauchen wir jetzt Ihre und Deine Unterstützung.
Jede Spende hilft – und ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität.
In Trägerschaft von:
Förderung bis zum 31.12.2026
Mit Mitteln des Landes
In Trägerschaft von:
Förderung bis zum 31.12.2026
Mit Mitteln des Landes














